Dahab, ein El Dorado für Taucher
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Tauchen in Dahab unterscheidet sich grundsätzlich von anderen Orten am Roten Meer. Der Ansatz hier ist eher rustikal und abenteuerlich mit einem Schuss Pioniergeist. Die meisten Tauchgänge gehen vom Strand aus, es gibt aber auch ein paar Tauchplätze, die vom Boot aus erreichbar sind. Das Naturreservat Abu Galum z.B. ist nur mit dem Boot oder Kamel zu erreichen und daher ein wunderschöner und fast unberührter Tauchplatz.
Einige der besten Tauchplätze sind über eine raue Piste, die sich nördlich von Dahab den Strand entlang windet, zu erreichen. Der Spaß beginnt schon auf den Pick-ups, die abenteuerlustige Taucher hin und her führen. Die Pritsche des Autos wird mit Tauchern, Ausrüstung und Flaschen voll gestopft und dann geht es auf der holprigen Straße los, den Wind in den Haaren und die Sonne im Gesicht. Zu den bessten Plätzen zählen Canyon, Blue Hole und The Bells. Die meisten Plätze sind leicht vom Strand aus zugänglich.
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Um zum Canyon zu kommen, muss man zuerst durch die Lagune. Hier sind viele Korallenstöcke, am Eingang zum eindrucksvollen Canyon liegt eine wunderschöne Höhle voller Glasfische.
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Aufregend ist es, sich von The Bells zum Blue Hole gleiten zu lassen. Der Zugang ist schwierig, weil die Ausrüstung zum Einstieg getragen werden muss. The Bells ist eine lange Rutsche, die von vielen Taucherbäuchen glatt gewetzt wurde. Man lässt sich bis zirka 25 m hinunter fallen und gleitet dann sanft zum Blue Hole. Das berühmte Blue Hole hat eine interessante Landschaft mit einem wunderschönen Korallengärten an der Außenseite.
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Die Blue Hole ein Highlight für Tec-diver.
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Die Caves, im Süden von Dahab gelegen, sind 3 Höhlen oder besser gesagt Grotten, die unter Wasser bis unter die Straße reichen. Dieser südlichste Tauchplatz von Dahab ist ein Erlebnis der besonderen Art. In der kleinen Bucht beginnt direkt unterhalb der Riffkante eine Sandschütte in ca. 3 Metern Tiefe. Durch die Brandung auf dem Riffdach wird ständig Sand nachgespült und sorgt für eine fortwährende Veränderung der Schütte. Mit zunehmender Tiefe läuft die Sandschütte auf ca. 70 Metern immer seichter aus.
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3 Pools. Schon vom Ufer aus sieht man die 3 Lagunen, die sich aneinandergereiht bis zum Freiwasser erstrecken. Abkürzen ist aber nicht, weil das Riffdach immer unwegsamer wird bzw. teilweise bewachsen ist, und man will ja keine Schneise in die Korallen schlagen. So läßt man sich also in den ca. 2 m tiefen ersten Pool fallen und taucht Richtung Ausgang. Dies sind aber keine trostlosen Wasserbecken, sondern auch hier gibt es schon viel zu sehen. Das aufmerksame Auge wird z.B. Flügelroßfische finden, aber auch sonst ist eine Menge los.
Es geht dann von einem Pool in den nächsten, wobei der Riffsattel hier meist nur eine Tiefe von 0,5-1 m aufweist. Man könnte also auch die ganze Zeit über die Pools ins offene Meer schnorcheln.
Im letzten Ausgang angekommen, erstreckt sich dann eine prächtige Landschaft vor Tauchers Auge. Im Gegensatz zu vielen anderen Tauchplätzen um Dahab ist der Grund hier nahezu vollständig mit Korallenblöcken bedeckt, nur ab und zu gibt es es mal eine freie Sandfläche. Das gibt ein faszinierendes UW-Landschaftsbild und man hat Aquariumfeeling pur, weil immer irgendein Fischschwarm zu sehen ist. Aber auch genaues Hinsehen lohnt sich, dann bekommt man z.B. eine Pyjama-Nacktschnecke vor die Linse.
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Die Islands verdanken ihren Namen der Tatsache, dass das halbmondförmige Riff- dach bei Ebbe aus dem Wasser ragt.
Der Barrakuda-Schwarm im linken Bild ist an den Islands zuhause und eigentlich immer anzutreffen.
Den Ein- und Ausstieg bildet ein schmaler, ca. 100 Meter langer Sandstreifen auf der Riffplatte, der sich in Richtung Meer zunehmend verjüngt. Dieser wird vom Sandstrand aus zunächst in Richtung Riffkante durch- wandert. Die unzähligen Korallentürme bilden an der Nord- und Südkante des Tauchplatzes zahlreiche Canyons.
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